Dienstag, 7. August 2012

ausflug ins donaudelta - tulcea, oder: leere kilometer


hin und retour mit bus ca. 6 stunden fahrzeit, inklusive 1:30 stunden ruhepause - teilweise unnötig, wozu stehenbleiben nach 1 stunde fahrt?
dass wir dann auch noch von einer privaten polizeistreife aufgehalten wurde, weil der fahrer laut aussage des polizisten beim überholen irgendwas flasch gemacht hatte, sei nebenbei erwähnt, hat uns 35 minuten standzeit gekostet.
in tulcea warteten schon 2 schiffe, die uns ins donaudelta. oder was die darunter verstanden, bringen sollten. wir fuhren in kleine seitenarme ein, entland engster kanäle, zu sehen war nichts, ein paar silberreiher ok, aber das war's - donaudelta als leberaum für viele vögel, aus der literatur bekannt, spielten's für uns nicht.
auch klar, bei dem lärm den die großen schiffe machten war klar dass die vögel die noch da waren einfach reißaus nahmen als sie uns hörten. höhepunkt waren dann eine handvoll pelikan die ca. 200 m über uns hinwegflogen und unseren reiseleiter enthusiasmierten. in der lobau gibts sicher mehr zu sehen.


 (ein weg, um zu ankern, auf's schlammige land auffahren ;-)
 eines der highlights, mehr gab's kaum zu sehen

(nicolae ceausescu's privates schiff, die siret)

unterm strich, 6 stunden im bus für nichts bis kaum was - verlorene energie.
spaß gabs dann noch am heimweg als ein völlig entkräfteter gast den bus mit seinem lauten schnarchen erfreute ;-)
resumee der meisten teilnehmer: " das hätten wir uns sparen können." - wir würden den ausflug nicht wieder machen, mit den infos die wir jetzt haben.
wir genossen den sonnenuntergang.